Waren heute im Everglades Nationalpark. Mit dem Auto gings quer durch ausgedehnte Sumpf- und Graslandschaften. Überall kreucht und fleucht es. Vor allem Vogelfans kommen hier auf ihre Kosten. Wir kamen uns vor wie auf einer Safari. :-)
Everglades
Erschlossen wurde das Gebiet erstmals durch den 1928 gebauten Tamiami Trail zwischen Atlantik-und Golfküste. Die Everglades sind ein Sumpfgebiet das vom Lake Okeechobee (Big O, zweitgrößter See in den USA) überschwemmt wird. Das Gebiet ist 80 Kilometer breit, 322 Kilomoter lang und selten tiefer als einen Meter. Es gibt hier viele spezielle Vegetationsformen wobei die Vegetation zwischen Süßwasserprärien und Salzwasserprärien wechselt. Typische Vegetationsformen sind: Sägegrasprärien, Mangrovenwälder, große Flächen mit Sumpfzypressen und Sägepalmen, viele kleine Seen und zwischendurch immer wieder tropische Bauminseln, auch Mahogany Hammrock genannt. Ein wahres Paradies für Alligatoren, Schlangen, grüne Baumfrösche und vorallem Vögel. Das Ökosystem kann nur durch den Wechsel von Regen- und Trockenzeit überleben.



